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Mut für neue Wege




Psychotherapie
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Inneres Kind

Eltern, inneres Kind und Kindheit

sind wichtige Bereiche, denn die Prägungen und Traumen aus dieser Zeit wirken oft (unbewusst) im Erwachsenenleben.

Grundbedürfnisse des Kindes

Für ein Kind sind Nähe, Zugehörigkeit und Zuwendung überlebenswichtig, die Verbindung zur Mutter und dann auch zum Vater ist die Basis dafür. Wenn es nicht bei den Eltern aufwächst, so sind es die Bezugspersonen. Anfangs ist das Kind mit der Mutter in einer symbiotischen Beziehung. Es hat das Bedürfnis nach Wärme, Schutz, Geborgenheit, Liebe und darauf, dass die Mutter positiv auf es reagiert. Auch das Bedürfnis nach Wachstum und Autonomie ist ein Grundbedürfnis des Kindes. Wenn das alles frei und vollkommen gesund ablaufen würde, dann würde die Kindheit voll Freude am Leben, am Wachstum, an Kreativität erlebt werden und die Gefühle von Sicherheit, Selbstvertrauen, Liebe, Geborgenheit und Kraft wären auch im Erwachsenenleben Grundgefühle.

Alles im Leben hat eine Ursache

Das Kind lernt, sich in seiner Familie zurechtzufinden, sich anzupassen, und es reagiert auf das Verhalten und die Gefühle seiner Eltern. Wenn seine Grundbedürfnisse nicht erfüllt werden, muss es verschiedene Bedürfnisse unterdrücken und Überlebensmechanismen entwickeln. Als schöpferisches Wesen fühlt, reagiert und interagiert es. Aus seinen Grundgefühlen, die es in der Kindheit erlebt, entwickelt es Strategien, innere Bilder und Überzeugungen über  Beziehungen, die Welt und das Leben.

Trauma, Symbiosetrauma, Bindungstrauma, Systemisches Trauma

Traumen übernimmt das Kind entweder von einem Elternteil oder beiden Eltern, oder sie entwickeln sich aus den Erlebnissen des Kindes. Häufig ist es eine Kombination aus beidem.

Traumatische Erfahrungen eines Kindes können sein:  
  • Angst, Existenzängsten bis hin zu Todesängsten
  • Emotionaler Rückzug der Mutter, frühe Trennung von der Mutter, Einsamkeits- und Verlassenheitsgefühle
  • Geburtskomplikationen, Krankenhausaufenthalte, Operationen
  • Unberechenbarkeit der Bezugspersonen,  Drogenkonsum der Bezugspersonen
  • Ablehnung, Zurückweisung, Abwertung, Unterdrückung (u.a. der Autonomie des Kindes)
  • Grenzüberschreitungen, Übergriffe bis hin zu Gewalt und Missbrauch
  • Nicht wahrgenommen werden, keine Resonanz bekommen (die Bezugspersonen antworten nicht, nicht adäquat oder negativ auf die Kommunikationsangebote des Kindes)
  • Fehlende Nähe, Sicherheit und Liebe, fehlendes Vertrauen  …

Dazu kommt, dass viele traumatische Gefühle, Ängste, unterdrückte Wut und Trauer … der Eltern vom Kind wahrgenommen und übernommen werden. Auch gibt es Elternteile, die sich an das Kind klammern und es (unbewusst) für die eigenen Bedürfnisse missbrauchen, so dass nicht (nur) die Eltern für die Kinder, sondern die Kinder in unangemessener Weise für die Eltern da sind.

Das Kind muss, um zu überleben, reagieren. Dies kann es indem es versucht einen Elternteil zu retten oder sich mit ihm zu identifizieren und/oder mit eigenem Leid oder Rebellion darauf aufmerksam zu machen. Häufig muss es Emotionen und Erfahrungen aufspalten und verdrängen, um das Leben auszuhalten.

Viele dieser Mechanismen werden systemisch, von einer Generation zur nächsten, weitergegeben. Siehe auch: Systemische Aufstellung

Innere Klärung als Erwachsener

Durch das Aufdecken von systemischen / symbiotischen Verstrickungen und übernommenen, sowie eigenen Traumata und die Verarbeitung dieser, wird ein tiefer Prozess in Gang gesetzt. Dieser Prozess dient der inneren, gefühlsmäßigen Klärung und der Bewusstwerdung von diesen Dynamiken. Dabei ist ein wesentlicher Schritt übernommene Emotionen und systemische / symbiotische Verstrickungen zu lösen und mehr und mehr in die eigene, gesunde Autonomie zu gelangen. Dadurch wird gewöhnlich viel Kraft und Energie für das eigene Leben freigesetzt.
Eva Michetschlaeger Heilpraktikerin fuer Psychotherapie
Eva Michetschläger
Heilpraktikerin für Psychotherapie
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